Weiche Selektion
Mit weicher Selektion selektierter Punkt auf polygonalem Objekt und Spline werden nach oben verschoben.
Die weiche Selektion funktioniert sowohl für polygonale Objekte auch als Splines. Die unten erwähnte Vorschau arbeitet allerdings nur für polygonale Objekte.
Hiermit aktivieren Sie die Funktion.
Links Oberfläche deaktiviert, rechts aktiviert.
Sollten Sie diese Option aktiviert haben, wird nicht der komplette 3D-Raum des unter Radius definierten Bereichs beeinflusst, sondern nur ein oberflächenorientierter Bereich, mit dem sich filigrane Objektbereiche sehr viel besser bearbeiten lassen.
Die Funktionalität dieser Option lässt sich schwer im Bild festhalten. Selektieren Sie einige Polygone, aktivieren Sie die Option und verschieben, skalieren oder drehen Sie die Polygone hin und her. Sie werden feststellen, dass sich die Änderungen auf eine gewisse Art dynamisch innerhalb des Radiuses fortpflanzen. Achten Sie darauf, dass Sie unter Stärke eher kleinere Werte definieren.
Diese Option schaltet die weiche Selektion ab (wenn aktiviert). Die Selektion wirkt dann ausschließlich auf die selektierten Elemente.
Die weiche Selektion wird mit einer orangefarbenen Vorschau angezeigt, was das korrekte Selektieren sehr erleichtert. Der Parameter Stärke wird durch die Sättigung der orangenen Farbe symbolisiert. Diese Vorschau lässt sich hier an- und ausschalten.
Hiermit definieren Sie eine Abnahmefunktion, die je nach den unter Modus definierten Positionen bis zum definierten Radius wirkt.
Die Abnahmefunktionen Linear, Kuppel, Glocke, Kreis, Nadel, Vertex-Map (hier mit Würfelfeld) und Spline (Spline-Preset “Triangle”).
Sollten Sie eine eine Vertex-Map erstellt haben, können Sie die Abnahme auch über diese definieren (es empfiehlt sich dann, alle Komponenten zu selektieren). Bei mehreren Vertex-Maps muss das entsprechende Vertex-Map-Tag selektiert werden.
Beachten Sie, dass in Vertex-Maps Felder verwendet werden können, die die Funktionalität stark erweitern.
Definieren Sie hier Spline, können Sie mit dem Funktionsgraphen eine beliebige Abnahmekurve definieren (Details hierzu finden Sie unter Funktionsgraphen).
Von links oben im Uhrzeigersinn: Selektierte Flächen, Modi: Gruppe, Alle, Zentrieren.
Der Modus definiert, wo der definierte Radius angesetzt wird. Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten:
Die jeweilige Mitte der selektierten Elementegruppen wird beeinflusst.
Die gemeinsame Mitte aller Selektionen wird beeinflusst.
Die kompletten Selektionen plus der ab Selektionskanten wirkende Radius werden beeinflusst.
Der Radius definiert die Ausdehnung der weichen Selektion.
Die Stärke definiert den Einfluss des jeweiligen Werkzeuges auf die weiche Selektion. Sie wird durch die Sättigung der orangefarbenen Selektionsvorschau visuell dargestellt.
Dieser Parameter bestimmt, wie weich oder hart der Einfluss der weichen Selektion innerhalb des Radius abnehmen soll.