Basis-Eigenschaften
Bei der Erzeugung von Tags erhalten diese zunächst automatisch einen Namen gemäß ihrer Funktion. So heisst z.B. ein Vertex-Map-Tag sinnigerweise “Vertex-Map”.
Sie können aber allen Objekten und Elementen (wie z.B. Shadern) auch beliebige Namen verleihen. Unter diesem Namen taucht das Objekt oder Element z. B. im XPresso-Editor bzw. in der Zeitleiste oder auch Verknüpfungsfeldern auf.
So weit, so gut. Nun gibt es aber Tags, die beliebig oft verliehen werden können (z.B. Selektions-Tags, Vertex-Farben-Tags etc.). Hätten diese alle identische Namen, kann das zu Problemen führen. Stellen Sie sich 2 Polygonselektions-Tags gleichen Namens vor und Sie wollen ein Material auf eine der Selektionen beschränken: das wird bei identischen Namen schwierig, da nur das am weitesten links stehende Selektions-Tag verwendet wird.
Deshalb nummeriert Cinema 4D diese - wo es Sinn macht - fortlaufend. So heissen z.B. 3 Polygonselektions-Tags am selben Objekt:
- Polygonselektion
- Polygonselektion.1
- Polygonselektion.2
Diese automatische Nummerierung passiert bei Tag-Erzeugung mittels Menü/Befehl, beim Duplizieren mit der CTRL-Taste und bei einigen Tag-erzeugenden Werkzeugen wie Mal-Werkzeug, MoGraph-Selektion, Binden-Werkzeug etc.
Falls das Element (Objekt, Tag, Spur etc.) einer Ebene zugewiesen wurde, finden Sie hier Ebenenname und -farbe. Ebenen können direkt aus dem Ebenen-Bowser bzw. aus anderen, gleichartigen Feldern hierher gezogen werden. Sie können aber auch mittels des Menüs, das sich hinter dem rechten kleinen Dreiecksbutton verbirgt, Ebenen zuweisen oder auch das Element von der aktuellen Ebene entfernen. Im Manager anzeigen öffnet Ihnen den Ebenen-Manager.
Klicken Sie auf das kleine Dreieck links von Ebene, um die Eigenschaften der Ebenen einzublenden. Hierdurch haben Sie Zugriff auf alle Eigenschaften, die ansonsten nur mittels des Ebenen-Managers zugänglich sind.
MIP- und SAT-Mapping (siehe Interpolation) sind aus Rechenzeitgründen nur Annäherungen an die bestmöglichste Berechnung. Nähme man es wirklich ganz genau, würde es die Bildberechnungszeiten extrem erhöhen. SAT-Mapping nähert dabei besser an als MIP-Mapping. Trotzdem kann es passieren, dass eine Textur nach wie vor zu weich oder zu wenig antialiased erscheint.
Mit dem Blur-Offset können Sie erreichen, dass eine Textur automatisch weicher dargestellt wird. Zum Beispiel können Sie eine Textur verschwimmen lassen.
Mit Blur-Stärke können Sie die Stärke des MIP-SAT-Mappings korrigieren. Ein positiver Wert verstärkt dabei den Effekt, ein negativer schwächt ihn ab. Ein stärkerer Wert verschluckt zunehmend Details bei der Bildberechnung, verhindert aber wirkungsvoll störende Flicker-Effekte. Ein schwächerer Wert zeigt feinere Details an, was aber wiederum bei Animationen zu starkem Flimmern führen kann.