Referenz Cinema 4D Cinema 4D Prime XPresso XPresso-Editor
Funktion verfügbar in CINEMA 4D Prime, Visualize, Broadcast, Studio & BodyPaint 3D

XPresso-Editor Menü

Datei

XGroup laden

Mit dieser Funktion laden Sie eine zuvor gespeichertes XGroup in eine ausgewählte XGroup. Haben Sie keine vorhandene XGroup selektiert, wird die hinzugeladene XGroup direkt in den XPresso-Editor geladen. Alternativ dazu können Sie auch den Punkt Neue XGroup” aus dem Kontext-Menü des XPresso-Editors benutzen (siehe Abschnitt über das Kontext-Menü).

Die hinzugeladene XGroup wird in der Standard-Ansicht dargestellt. Um die Inhalte anzuzeigen und/oder zu editieren wechseln Sie in die erweiterte oder die Vollbild-Darstellung. Diese Modi finden Sie im Kontext-Menü unter dem Eintrag Ansicht.

XGroup sichern als

Mit dieser Funktion speichern Sie die ausgewählte XGroup auf Ihrer Festplatte. Haben Sie keine XGroup selektiert, wird der komplette Inhalt des XPresso-Editors gesichert.

Sie müssen immer die folgende Hierarchie benutzen: Klassen-Name / Gruppen-Name / XGroup-Name. Für Klasse und Gruppe ist Allgemein voreingestellt. Eine mögliches XGroup FlohSprung würde also unter Allgemein / Allgemein / FlohSprung abgelegt werden. Natürlich können Sie jederzeit eigene Klassen und Gruppen definieren. Erzeugen Sie dazu im XGroup-Verzeichnis einfach entsprechende eigene Unterverzeichnisse.

Schließen

Dieser Menüpunkt schließt das XPresso-Editor-Fenster. Ein Doppelklick auf das XPresso-Tag im Objekt-Manager öffnet den XPresso-Editor wieder.

Bearbeiten

Rückgängig

Mit dieser (auch Undo genannten) Funktion wird die letzte Änderung im XPresso-Editor rückgängig gemacht. Wenn Sie die Funktion mehrmals hintereinander anwenden, wird eine Änderung nach der anderen wieder zurückgenommen.

Wiederherstellen

Haben Sie mit Rückgängig einen Bearbeitungsschritt zuviel zurückgenommen, können Sie mit dieser (auch Redo genannten) Funktion veranlassen, dass der zuletzt rückgängig gemachte Arbeitsschritt wieder hergestellt wird.

Mit Rückgängig können sie praktisch innerhalb der Entwicklungsstufen Ihrer XPresso-Schaltung zurückblättern – mit Wiederherstellen auch wieder vorwärts.

Ausschneiden

Diese (auch Cut genannte) Funktion entfernt die selektieren Nodes oder XGroups aus dem Editor und kopiert sie einschließlich eventuell vorhandener Verbindungen in die Zwischenablage. Die Elemente können mit der Funktion Einfügen wieder aus der Zwischenablage zurückgeholt werden.

Kopieren

Diese (auch Copy genannte) Funktion kopiert die selektieren Nodes oder XGroups einschließlich aller vorhandener Verbindungen vom Editor in die Zwischenablage. Die Elemente können mit der Funktion Einfügen wieder aus der Zwischenablage zurückgeholt werden.

Einfügen

Diese (auch Paste genannte) Funktion fügt zuvor über Ausschneiden oder Kopieren in die Zwischenablage abgelegte Elemente in die selektierte XGroup ein. Ist keine XGroup ausgewählt, so werden die Elemente direkt im XPresso-Editor abgelegt.

Löschen

Diese Funktion löscht das aktive Element aus dem Editor. Es wird keine Kopie in der Zwischenablage abgelegt.

Alles selektieren

Mit diesem Menübefehl werden alle im XPresso-Editor vorhandenen Nodes und XGroups selektiert.

Alles deselektieren

Mit diesem Menübefehl werden alle im XPresso-Editor ausgewählten Nodes und XGroups deselektiert.

Deaktivieren / Aktivieren

Mit diesen Menüpunkten können einzelne Nodes oder komplette XGroups abgeschaltet oder wieder eingeschaltet werden. Hierbei verhält sich die komplette Nodes-Schaltung so, als wäre das deaktivierte Element überhaupt nicht vorhanden. Deaktivierte Nodes oder XGroups erhalten eine graue Umrandung.

Mit Hilfe des Deaktivierens und Aktivierens können Sie in komplexen Schaltungen gezielt einzelne Bereiche für sich testen ohne den Umweg über getrennte Szenen gehen zu müssen.

Hinweis
Befindet sich ein deaktiviertes Element zwischen zwei aktivierten, werden keine Werte durchgereicht. Betrachten Sie die Verbindung als nicht existent. Als visuelle Hilfe werden Nodes und XGroups, die aufgrund fehlender oder deaktivierter Parameter nicht abgearbeitet werden können, mit einer gelben Kopfzeile dargestellt.

Layout

Eingänge

Hiermit legen Sie die Anordnung der Ein- und Ausgänge der Knoten fest. Sie finden dort die Optionen Links und Rechts, d. h. die Eingänge liegen auf der linken oder rechten Seite des Nodes oder der XGroup. Die Ausgang-Ports werden automatisch auf der jeweils gegenüberliegenden Seite platziert.

Verbindungen

Hiermit bestimmen Sie das Aussehen der Verbindungen. Je nach Komplexität einer Schaltung kann die eine oder andere Darstellungsart für mehr Übersicht in Ihren XPresso-Schaltungen sorgen. Dies ist nur eine optische Veränderung. Die Arbeitsweise der Schaltung bleibt gleich.

V. l. n. r. die Verbindungstypen Direkt, Gerade, Normal und Geschwungen.

Statusanzeige einblenden

Mit dieser Funktion schalten Sie eine separate Statuszeile am Fuß des XPresso-Editors ein oder aus. Dort wird z.B. beim Überfahren von Ports mit dem Mauszeiger deren Datentyp angezeigt.

Standardeinstellungen

Hiermit setzen Sie das Layout im XPresso-Editor wieder auf die Standard-Einstellungen zurück. Dabei werden die Eingänge auf die linke Seite verschoben und die Verbindungen Normal gezeichnet.

Ansicht

Zoom

Hier können Sie aus fest voreingestellten Zoom-Stufen wählen, um sich bei komplexeren Schaltungen mehr Übersicht zu verschaffen. Alternativ können Sie über das weiße Icon der Quick-Navigation in der Titelzeile des XPresso-Editors stufenlos ein- und auszoomen.

Alles zeigen

Diese Funktion zoomt Ihre gesamte Schaltung fensterfüllend in den Editor. Es wird dabei bis maximal 100% gezoomt.

Selektierte anzeigen

Hiermit wird die Schaltungsansicht derart gezoomt/verschoben, dass alle selektierten Nodes gleichzeitig ansichtsfüllend angezeigt werden.

Oben links ausrichten

Diese Funktion verschiebt Ihre gesamte Schaltung in die linke obere Ecke des XPresso-Editors. Es wird dabei nicht gezoomt.

Nodes zentrieren

Diese Funktion verschiebt den Mittelpunkt Ihrer Schaltung in den Mittelpunkt des XPresso-Editors. Es wird dabei nicht gezoomt.

Am Raster ausrichten

Diese Funktion richtet die Knoten und XGroups der Schaltung am Raster des XPresso-Editors aus.

Zusätze

In dieses Menü können sich andere Plug-ins einklinken. Hier finden Sie z.B. den XPresso-Manager, oder – sofern Sie das Paket erworben haben – die Einstellungen der Thinking Particles.

Berechnung

Start der XPresso-Berechnung

Um die Funktionsweise einer erstellten XPresso-Schaltung zu testen, löst man über diesen Start-Befehl eine Berechnung aller Nodes und Verknüpfungen aus. Sie können danach das Ergebnis beurteilen und bei Bedarf die Verschaltung weiter verfeinern oder korrigieren.

Update bei Animation

Fließen z.B. Positionen oder Matrizen von animierten Objekten in die XPresso-Schaltung mit ein, führt diese Option dazu, dass vor der Berechnung jedes Bildes der Animation eine Neuberechnung der Schaltung durchgeführt wird. Dies stellt sicher, dass immer die aktuellen Daten in die Berechnung einfließen.

Live-Update

Um eine kontinuierliche Auswertung der XPresso-Schaltung zu erzwingen, kann die Option Live-Update aktiviert werden. Jede Veränderung an den in der Verschaltung beteiligten Parametern – z.B. die Verschiebung eines Objekts im Editor – löst dann gleichzeitig eine Neuberechnung aus. Ist das Live-Update deaktiviert wird die Neuberechnung nur nach einer Parameterveränderung durchgeführt und nicht auch während der Veränderung.

Effizienzansicht...

Je dunkelroter der Node, desto länger braucht er zu seiner Berechnung.

Rufen Sie hiermit einen kleinen Dialog auf, der Ihnen bei jedem Node in der Titelzeile eine Angabe zu dessen Rechenzeit macht. Die kritischsten (d.h. zeitintensivsten Nodes werden dabei mit roter Titelzeile angezeigt). Diese Funktionalität hilft Ihnen, die rechenintensivsten Nodes aufzuspüren und diese ggf. durch andere Schaltungen zu optimieren.

Im Detail geben Sie hier einen Grenzwert an. Wenn Sie beispielsweise 50ms eingeben und der Node braucht 50ms oder mehr zur Berechnung, wird er gleichbleibend tiefrot gefärbt. Braucht er weniger lange, wird er entsprechend weniger rot gefärbt.

Effizienzansicht aktivieren

Aktivieren Sie hiermit die Effizienzanzeige.

Modus

Stellen Sie hier ein, ob der Zeitverbrauch pro Node in Millisekunden (Zeit) oder die Anzahl der Node-Rechenoperationen pro Durchgang (z.B. Animationsbild) an.

Intensität

Hiermit regeln Sie das Einfärben der Nodetitelzeilen. Je dunkelroter der Node, desto mehr Rechenzeit verbrät er. Wenn Sie Intensität vergößern, dann färben sich auch schnelle Nodes früher rot.