Cinema 4D Prime XPresso Die XPresso-Nodes Allgemein Objekt-Operator
Funktion verfügbar in CINEMA 4D Prime, Visualize, Broadcast, Studio & BodyPaint 3D
Objekt-Operator

Basis Node Parameter

Node-Eigenschaften

Referenz

In diesem Feld befindet sich das Objekt, dessen Eigenschaften verändert bzw. ausgelesen werden sollen. Das Feld wird automatisch bestückt, wenn Sie aus dem Objekt-Manager ein Objekt in das XPresso-Fenster ziehen.

Referenz-Modus

Startposition benutzen aktiviert die Einstellungen im Menü-Eintrag Startposition. Sie dient dazu, feste Relationen zu benutzen, z.B. auf das erste/letzte Objekt einer Szene. Sie können eine Distanz festlegen, wodurch Sie auch z.B. direkt das dritte Objekt unterhalb des Objektes mit dem XPresso-Tag verweisen können. Mehr dazu in der Beschreibung zum Eintrag Startposition.

Bei Absolute Referenz wird das Element direkt mit dem Node verknüpft. Dies ist der voreingestellte Modus. Wenn Sie den Node in ein anderes Projekt kopieren, ohne auch das zugehörige Element zu kopieren, ist die Verbindung unterbrochen. Alle Ports werden auf undefiniert gesetzt, und alle Verbindungen müssen manuell neu erzeugt werden. Wenn Sie vorhaben, die XPresso-Schaltung an mehreren Stellen in Ihrer Szene einzusetzen, ist dieser Modus nicht so sehr zu empfehlen, da Sie jedes Mal die Referenzierung der Objekte verändern müssten.

Relative Referenz arbeitet ähnlich wie Start Position. Der Node konvertiert die aktuelle Hierarchie zwischen dem Objekt mit dem XPresso-Tag und dem damit verbundenen (also das Objekt, auf das im Objekt-Node referenziert wird) in eine Zeichenkette, einen sogenannten Pfad. Dieser Pfad könnte z.B. so aussehen: UPPDN, was so viel bedeutet wie Up (Hoch), Previous (Vorheriges), Previous (Vorheriges), Down (Runter), Next (Nächstes). Diese Pfade werden im Eingabefeld Pfad eingegeben.

Dabei bedeuten Previous und Next einen Sprung zum vorherigen oder nächsten Element auf der gleichen Hierarchie-Ebene, wobei Up und Down für Sprünge in den Hierarchie-Ebenen stehen. Derartige Objekt-Nodes können problemlos von einer Hierarchie auf eine andere übertragen werden. Der Pfad kann im Attribute-Manager oder über das Kontext-Menü editiert werden, um Ihnen die vollständige Kontrolle über die verlinkten Objekte zu geben.

Wechseln Sie die Referenz-Art, indem Sie in den Objekt-Node doppelklicken. Alternativ wählen Sie aus dem Kontext-Menü den Punkt Modus / Referenz-Modus oder arbeiten Sie im Attribute-Manager.

Startposition [-2147483648..2147483647]

Ist der Referenz-Modus Startposition benutzen aktiviert, kann hier die gewünschte Position innerhalb der Objekt-Hierarchie ausgewählt werden. Ausgangspunkt ist dabei immer das Objekt, das das XPresso-Tag trägt.

Start-Distanz [1..2147483647]

Bei einigen Modi der Startposition kann es nützlich sein, mehrere Schritte auf einmal in einer Hierarchie zu springen. Denken Sie dabei z.B. an den Fall, dass Sie ein Objekt erreichen möchten, das drei Positionen unter dem Startobjekt eingeordnet ist. Der Modus Nächstes Objekt müsste also eigentlich drei Mal hintereinander abgearbeitet werden, um das Objekt zu erreichen. Für diese Fälle ist die Start-Distanz gedacht. Der Wert dient praktisch als Multiplikator für die Startposition. In unserem Beispiel würde also die Start Position Nächstes Objekt in Verbindung mit einem Zahlenwert von 3 für Start-Distanz zu dem gewünschten Objekt, drei Schritte unter dem Startobjekt, führen.

Pfad

Ist der Modus Relative Referenz aktiviert, kann hier die Buchstabenfolge eingetragen werden, die für die Befehle Up, Down, Previous und Next stehen. Dies wurde bereits im Abschnitt über den Referenz-Modus ausführlich beschrieben. Solch ein Pfadbeschreibung eignet sich besonders für weiter entfernte Objekte, die zudem noch auf anderen Hierarchie-Ebenen liegen.

Speichertiefe [1..2147483647]

Die Objekt-Nodes liefern Ihnen alle Parameter des referenzierten Objektes, Materials oder Tags. Sie finden sie in den Ein- und Ausgang-Docks des Nodes (blaue und rote Schaltfläche in der Titelzeile eines Nodes). Dabei können z.B. für jedes Objekt der Name, die lokale und globale Matrix, die Geschwindigkeit, die Position, Skalierung und Drehung ausgegeben werden. Zusätzlich können zeitlich vorangegangene Zustände, wie z.B. frühere globale Matrix abgerufen werden. Über den Kontext-Menüpunkt Modus / Speichertiefe legen Sie fest, wie viele zeitlich zurückliegende Zustände gespeichert werden sollen. Mit dem Speicherplatz-Eingang rufen Sie dann den gewünschten Zustand ab. Praktisch sieht das dann so aus, dass Sie die gewünschte Speichertiefe im Attribute-Manager einstellen, z.B. einen Wert von 3, und dann über den Speicherplatz-Eingang-Port einen ganzzahligen Wert für den gewünschten gespeicherten Zustand einleiten. Ein Speicherplatz von 3 ruft dann also den drittletzten Wert ab.