Referenz Cinema 4D Weitergehende Funktionalitäten MoGraph Die Effektoren
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Formel

Basis Koord. Effektor Parameter Deformation Abnahme

Formel

Hinweis:
Beachten Sie auch das Formelfeld, das ähnliches innerhalb der Felderfunktionalität tut.

Hier kommt jetzt ein Effektor, der bei den Mathematikern unter Ihnen für helle Begeisterung sorgen wird. Sie können hier komplexe Formeln erstellen, mit der Sie den Effektor steuern.

Holen wir zunächst etwas weiter aus: Sie kennen bereits den Shader-Effektor, der mittels einer Textur und deren Grauwerten auf Klone wirkt. So gibt es schwarze Bereiche, die intern mit einem Wert 0 und weiße Bereiche, die mit einem Wert 1 erfasst werden und dann natürlich alle Grauwerte dazwischen, die auch jeweils Werte erhalten. Wenn Sie jetzt im Shader-Effektor beispielsweise im Tab Parameter P.Y=300 definieren, werden die Klone je nach Texturbereich zwischen 0m und 300m in Y-Richtung verschoben.

Wie passt jetzt der Formel-Effektor hier rein? Statt Farb- bzw. Grauwerte kommen hier die durch eine Formel berechneten Werte hinein, die dann bestimmen, wo der Klon zwischen 0m und 300m (oder auch außerhalb dieser Grenzen, geben Sie z.B. eine simple 2 im Formelfeld ein, werden sich alle Klone auf der Höhe 600m befinden) platziert werden soll.

Oben die Ausgangslage ohne Effektor, unten mit Formel-Effektor und einer Formel von sin((id/count)*360).

In diesem Beispiel wirkt der Formel-Effektor mit einer Formel sin((id/count)*360). Wie Sie sehen, schwanken die Formelergebnisse aufgrund der Sinusfunktion zwischen 1 und -1. Bei einem definierten P.Y von 300m werden diese Werte transformiert und schwanken daher zwischen zwischen -300m und +300m. Aus dem gleichen Grund ergibt ein direkt als Formel eingegebener Wert von 2 als transformierte Ausgabe 600m.

Zum gleichen Ergebnis kommen Sie übrigens mit der Formel sin(u*360), da bei einer linearen Klonanordnung der erste Klon bei u=0 und der letzte Klon bei u=1 liegt.